♀♂ Die Kunst, Fehler zu machen

Fehler zu machen ist kein Fehler. Die meisten Menschen verwehren es sich, Fehler zu machen und ersticken somit viele Chancen im Keim. Diejenigen, die Fehler machen, stehen häufig nicht dazu, und machen ein großes Ding draus, was wiederum dazu führt, dass sie sich von vornherein, keine Fehler erlauben.

Doch wenn Du Dir keine Fehler erlaubst, dann verbietest Du Dir Hälfte an möglichen Ausgängen, die eintreten könnten, wenn Du etwas angehst. Und wenn Du Dir bereits vorab die Hälfte an möglichen Ausgängen verbietest, was hat das für einen Einfluss auf die Häufigkeit, mit der Du eine Herausforderung annimmst?

Fehler zu machen ist deshalb kein Fehler. Es ist eine smarte Kunst, die die wahren Schätze des Lebens für Dich bereit hält, sofern Du weißt sie anzuwenden.

Wir wurden dazu erzogen, keine Fehler zu machen

Wir Menschen sind im Allgemeinen risikoavers. Das bedeutet, wenn wir die Wahl zwischen mehreren Alternativen haben, dass wir uns in aller Regel für die sichere Variante entscheiden.

Sprechen wir unseren Schwarm an oder bleiben wir lieber in der sicheren Komfortzone?

Sagen wir unsere Meinung und riskieren damit eine unangenehme Diskussion oder bleiben wir lieber in der sicheren Komfortzone?

Lösen wir uns aus einer Beziehung, die uns nicht wirklich glücklich macht oder bleiben wir lieber in der sicheren Komfortzone?

Der Hintergrund, warum wir Menschen risikoavers sind, ist unsere unterschiedliche Wahrnehmung von Gewinnen und Verlusten, die dazu führt, dass wir unter Verlusten deutlich mehr leiden, als wir uns an Gewinnen erfreuen. Und das hat eine entscheidende Auswirkung:

Da wir einen Verlust deutlich stärker als einen Gewinn verspüren, muss bei einer Entscheidung – bei der sowohl ein positiver als auch ein negativer Ausgang möglich ist – der positive Ausgang den negativen um ein vielfaches mehr überwiegen oder wir gehen diese Entscheidung nicht an.

Damit wir unseren Schwarm also ansprechen, müssen wir ihn/sie richtig toll finden und die Wahrscheinlichkeit hoch sein, dass er/sie genauso interessiert an uns wirkt wie wir an ihm/ihr.

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Damit wir eine unangenehme Diskussion auf uns nehmen, muss uns das Lob oder die Veränderung, die wir erhalten, extrem motivieren.

Damit wir uns aus einer unglücklichen Beziehung lösen, muss das Single-Leben oder eine andere potenzielle Beziehung sehr rosig für uns wirken.

Generell muss der mögliche positive Ausgang einer Entscheidung viel besser als das negative Szenario oder die aktuelle Situation sein, ansonsten würden wir diese Entscheidung meiden.

Würdest Du Dich in unseren Beispielen jedoch für den Versuch entscheiden und scheitern, dann würdest Du wahrscheinlich sagen, Du hättest einen Fehler gemacht.

Fehler werden mit Verlusten assoziiert

Sehr häufig bildet sich in unserem Verstand eine Reihenfolge an Ereignissen heraus, so als wäre der Verlust die direkte Konsequenz unseres Fehlers.

Ich habe meinem Schwarm meine Gefühle gestanden (Fehler) -> Ich habe meine Chancen bei ihm/ihr verloren (Verlust)

Ich habe auf der Arbeit meine Meinung gesagt (Fehler) -> Ich habe meinen Arbeitsplatz verloren (Verlust)

Ich habe meine Beziehung beendet (Fehler) -> Ich habe mein Lebensglück verloren (Verlust).

Diese Assoziation von Fehlern mit Verlusten führt dazu, dass wir uns häufig nicht erlauben Fehler zu machen. Doch was wir dabei nicht erkennen, ist, dass nicht der Fehler selbst zu diesem Verlust führt, sondern erst dadurch, was wir aus unserem Fehler machen.

Was wir aus unseren Fehlern machen können

Wann immer wir einen Fehler machen, haben wir eigentlich nur folgende vier Möglichkeiten, damit zu umgehen:

  1. Dazu stehen und ihn akzeptieren bzw. daraus lernen.
  2. Dazu stehen und ihn versuchen gerade zu biegen.
  3. Nicht zu ihm stehen und ihn vertuschen.
  4. Nicht zu ihm stehen und ihn verleugnen.

Wann immer Du einen Fehler machst, kann es passieren, dass durch das „dazu stehen“ oder das „nicht dazu stehen“, Du den Verlust auslöst.

Ich kann Dir nicht sagen, welche Wahl – ob zu einem Fehler zu stehen oder nicht – besser funktioniert, um den dahinter stehenden potenziellen Verlust zu vermeiden. Niemand kann das.

Betrügst Du z.B Deinen Partner und gestehst ihm dies, dann mag der eine Dir verzeihen und der andere sich trennen, während manch anderer es wiederum nie herausfinden würde, wenn Du es ihm nicht gestehst, und man somit einem Verlust evtl. umgangen wäre.

Doch eine Sache, die ich Dir mit Gewissheit sagen kann, ist, dass zu seinen Fehlern zu stehen die Voraussetzung dafür ist, überhaupt Fehler machen zu können und nur wenn Du Dir erlaubst, auch Fehler zu machen, Du wirklich das in Deinem Leben erreichen kannst, was Du willst: sowohl bei großen Entscheidungen als auch ganz alltäglichen Dingen.

Denn nicht nur jeder positive Ausgang einer Entscheidung bringt Dich näher zu dem, was Du wirklich willst, sondern jeder Fehler birgt die Chance auf eine positive Veränderung.

Emotional starke Menschen wählen meistens eine der ersten beiden Alternativen (also zu ihren Fehlern zu stehen) und emotional instabile Personen eine der letzten beiden Alternativen (nicht zu ihren Fehlern zu stehen).

Emotional starke Menschen teilen nämlich die Überzeugung, dass sie mit den Konsequenzen fertig werden, was es ihnen erlaubt, zu ihren Fehlern zu stehen und sich somit Fehler zu erlauben. Emotional schwachen Personen fehlt diese Überzeugung. Sie fürchten deshalb Veränderung und Verluste wie die Pest, was dazu führt, dass sie sich keine Fehler erlauben und begangene Fehler versuchen zu vertuschen oder zu verleugnen.

Fehler als Anstoß für Veränderung

Was Du Dir jedoch klar machen musst, ist dass Veränderung einen Verlust benötigt. Du kannst Dich nicht verändern, ohne zeitgleich etwas zu verlieren.

Eine Veränderung kann dabei sowohl aus einem positiven Impuls heraus entstehen, wie z.B. befördert zu werden und nun ganz neue Aufgaben zu haben, weil Dein Chef so begeistert von Dir war, dass Du Deine Meinung gesagt hast, als auch aus einem negativen Impuls heraus:

Wie vielleicht das eine Mal, als Du von der Schule geflogen bist, und Du dadurch gemerkt hast, dass sich Dein rebellisches Leben nicht auszahlt und Du deshalb angefangen hast, was aus Dir zu machen.

Oder das andere Mal, als Du vielleicht Deine Arbeit verloren hast, down warst und dann entschieden hast, dieses Stadium in Deinem Leben zu nutzen, um Dich beruflich weiterzubilden und Du nun Deinen absoluten Traumjob lebst.

Oder als Dich Dein/e langjährige/r FreundIn verließ, Du dachtest nie wieder eine wie sie oder ihn zu finden und dann angefangen hast, Dich selbst zu reflektieren, aufzuarbeiten und nun emotional gefestigter und glücklicher bist als je zuvor.

Jede Veränderung – ob durch einen positiven Akt oder einen Fehler ausgelöst – bedeutet zugleich einen Verlust, nämlich die Aufgabe dessen, was zuvor war.

Um eine tolle Beziehung zu erleben, musst Du eine ungesunde Beziehung hinter Dir lassen.
Um einen tollen Job zu haben, musst Du Deine Schul-, Studiums- oder Ausbildungszeit hinter Dir lassen.
Um tolle Flirts zu erfahren, musst Du Deine Komfortzone hinter Dir lassen.

Kurzfristig gesehen mag ein Fehler zu einem Verlust führen. Das muss es jedoch nicht. Langfristig gesehen sorgt die Haltung, sich Fehler zu erlauben jedoch dafür, dass Du wichtige Veränderungen in Deinem Leben anstoßen kannst, die anderweitig nicht möglich gewesen wären.

Erlaubst Du es Dir Fehler zu machen, dann wirst Du Deinen Instinkten und Träumen folgen und sie in der Realität testen. Manche erreichst Du, andere nicht. Doch wenn Du es Dir von vornherein verbietest, Fehler zu machen oder zu versuchen, Verluste zu umgehen, dann wirst Du Dich nie weiter entwickeln und nie das Leben führen, das Du wirklich willst.

Du wirst nicht die Beziehung, Jobs oder tollen Momente erleben, nach denen Du Dich wirklich sehnst.

Wir können es nicht kontrollieren, keine Verluste zu erleiden. Doch wenn wir genau hinschauen, dann ist unser gesamtes Leben nichts anderes als eine Aneinanderreihung aus Verlusten und dem was wir daraus machen.

Wir verlieren unser Schulleben und viele Schulfreunde, weil wir sie nun abgeschlossen haben. Wir verlieren eine Beziehung, weil wir uns trennen. Wir verlieren Bauchspeck, weil wir angefangen haben, zu trainieren.

Unser Leben ist somit nichts anderes als ein stetiges Verlieren unserer früheren Ichs, die etwas zurücklassen, um dafür die Chance auf neues Glück zu erleben. Kurzfristig mögen uns manche Verluste schmerzen, langfristig sind sie die notwendige Voraussetzung für Veränderung in unserem Leben.

Deswegen sollten wir uns alle eingestehen, Fehler machen zu dürfen und zu unseren Fehlern zu stehen, und was wir dafür benötigen, ist es mit Verlusten besser umzugehen. Denn das ist das Leben: Eine Aneinanderreihung an Verlusten und die stetige Entwicklung neuer Ichs, die sich aus dieser Veränderung heraus ergeben.

Und wie Du mit Verlusten besser umgehst ist eines von vielen wichtigen Geheimnissen für ein erfolgreiches und zufriedenes Leben, die ich Dir in meinem kostenlosen Email-Kurs verraten werde.

Trag Dich am besten jetzt gleich mit Deinem Vornamen und Deiner Email-Adresse ein und lass sie mich Dir alle zeigen.

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