♀♂ Was mein 28-jähriges Ich meinem 18-jährigen Ich raten würde

Die großen 30 rücken bei mir immer näher. Rückblickend auf mein 18-jähriges Ich sehe ich die Welt heute mit völlig anderen Augen. Das führt dazu, dass ich vielen Dingen inzwischen deutlich gelassener gegenüberstehe als früher und umgekehrt viele Dinge inzwischen als deutlich wichtiger erachte verglichen zu damals, als ich gerade in die Erwachsenenwelt eintrat. Wenn wir jung sind, machen wir uns Gedanken über vielerlei Unwichtiges, das unseren Kopf belagert, das uns zweifeln lässt oder uns verunsichert. Deshalb möchte ich Dir in diesem Artikel die sieben wichtigsten Erkenntnisse vermitteln, die ich in den letzten zehn Jahren gewonnen habe, damit Du erkennst, dass manches, woran Du Dich heute vielleicht aufhängst, in Wirklichkeit doch nicht so wichtig ist, wie Du es Dir vielleicht einredest.

7 Weisheiten aus 10 Jahren Lebenserfahrung

Rat # 1: Höre auf, Dein Leben nach anderen auszurichten.

Das ist definitiv die wichtigste Erkenntnis, die ich im letzten Jahrzehnt gewonnen habe und die in all meinen Messages steckt: in meinen Büchern, Artikeln, E-Mails und Kursen.

Dieser Rat bezieht sich wirklich auf alle Bereiche Deines Lebens:

  • Hör auf, einen Karriereweg einzuschlagen, mit dem Du es anderen recht machst, aber nicht Dir selbst.
  • Hör auf, den Personen zu gefallen, die Du begehrst, wenn Du dadurch nicht mehr Du selbst bist.
  • Hör auf, anderen Leuten zu gefallen, nur um bei ihnen anzukommen.
  • Hör auf, Deine Interessen und Eigenheiten zu verleugnen, nur um von anderen nicht abgelehnt zu werden.
  • Hör auf, Dir Freunde zu suchen, indem Du Dich verstellst und Interesse heuchelst, nur damit sie Dich akzeptieren.

Ich könnte diese Liste problemlos noch ewig weiterführen.

Doch aus all diesen Fällen sticht etwas Bestimmtes heraus: ein Tauschgeschäft.

Du tauschst Dein Lebensglück ein, um Akzeptanz, Zuneigung, Zuspruch oder was auch immer zu erhalten. Doch damit kannst Du letztendlich niemals glücklich werden, denn damit verwehrst Du Dir, das zu tun, was Du wirklich tun willst. Hinzu kommt, dass die Personen und Wege, die Du nun anziehst und gehst, nicht erfüllend für Dich sind, weil Du hierbei nicht Du selbst bist, sondern nur eine angepasste Version von Dir.

Rat # 2: Wähle Deine Karriere nicht unter dem Aspekt, wo Du am meisten Geld verdienst.

Als ich mit 19 in Australien war und mich mit billigen Jobs über Wasser hielt, wurde mir klar, dass ich in keinem Job arbeiten möchte, bei dem ich eine Verwarnung bekomme, wenn ich mich mal kurz hinsetze, oder es mir vom Lohn abgezogen wird, wenn ich einen Happen esse. Nachdem ich all dies bei meinen Jobs in Australien erlebt hatte, habe ich den Entschluss gefasst zu studieren.

Zu dieser Zeit hatte ich noch relativ wenig Ahnung, was ich eigentlich tun wollte. Ich liebte es, neue Kulturen kennenzulernen, und war sehr sprachbegabt (außer deutsch sprach ich damals bereits englisch und portugiesisch fließend). Was mir dabei jedoch immer durch den Kopf ging, war, dass ich viel Geld verdienen wollte. Nicht wirklich des Geldes wegen, sondern einfach, um anderen in nichts nachzustehen und weil ich bis dato immer gehört hatte, dass Frauen Männer wollen, die viel Geld verdienen. Warum sollte ich mir also selbst einen Stein in den Weg legen, wenn ich auch einen Beruf ausführen konnte, bei dem ich einmal viel verdienen würde?

Diese naive Denkweise hat mich schließlich dazu gebracht, International Business zu studieren, auch deshalb, weil ich wusste, dass es im BWL-Bereich (zu dem auch International Business zählt) viele Frauen gibt.

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Sichere Dir mein neues Buch und erfahre, wie Du in Zeiten von Schwammigkeit, Planlosigkeit und Unzufriedenheit, all die negativen gesellschaftlichen Einflüsse erkennst und ausblendest, die Dich in ungewollte Wege drängen und wie Du wahres Glück und Erfolg erntest, indem Du Dein Ding durchziehst.

Heute sind viele meiner Freunde und ich seit Jahren mit dem Studium fertig, doch kaum einer von ihnen ist mit seinem Leben wirklich zufrieden, während ich liebe, was ich tue. Sie tauschen ihre kostbare Lebenszeit ein für Geld und einen Beruf, der nach außen hin cool klingt: Manager, Junior Consultant, Associate. Bezeichnungen, mit denen man den Eindruck erweckt, wirklich wichtige und verantwortungsvolle Arbeit zu verrichten, doch kaum einer von ihnen trägt bislang wirklich Verantwortung in dem, was er tut, und das trotz eines abgeschlossenen Masterstudiums in BWL. Und obwohl sie mit ihrem Masterabschluss zur Elite Deutschlands zählen, kommen sie mit ihrem Gehalt gerade so über die Runden. Fast alles geht für die teure Miete und ein mittelmäßiges soziales Leben drauf, bei dem man ab und zu mal außerhalb essen gehen oder hier und da ein Event besuchen kann. Wirklich etwas zur Seite legen können die wenigsten von ihnen.

Doch das wirklich Schlimme ist, dass keiner von ihnen seinen Job gerne tut. Alle meine Freunde, mit denen ich studiert habe, erzählen mir, dass ihnen ihre Arbeit keinen Spaß macht. Manche, die nicht den Anschein erwecken wollen, unzufrieden zu sein, verpacken es in Worte wie: „Nun, dafür dass es ein Job ist, ist es eigentlich okay, was ich mache.“ Manche arbeiten in der Datenaufbereitung, andere machen Tag für Tag nur PowerPoint-Präsentationen, und wieder andere füllen Excel-Tabellen mit Zahlen aus, ohne die Auswirkungen ihrer Arbeit je zu erkennen.

Tausche Deine wertvolle Lebenszeit nicht für Geld ein. Du wirst damit nicht glücklich. Zwar solltest Du natürlich eine Karriere anstreben, die Dir eine gewisse finanzielle Sicherheit bietet, da dies ein wichtiger Faktor ist, um glücklich zu sein, doch richte Dein Leben nicht danach aus, Geld zu verdienen.

Du lebst nämlich nicht, um Geld zu verdienen ‑ Du verdienst Geld, um zu leben. Vergiss das nicht!

Auch meine Denkweise damals, etwas zu studieren, womit ich bei Frauen ankomme, ist größtenteils sinnlos, vor allem wenn man sie im Kontext des Preises anschaut, den man dafür bezahlt. Die meisten Frauen scheren sich nicht darum, was ihr Mann arbeitet. Hauptsache, es macht ihm Spaß und er ist erfolgreich darin, ob Du nun ein Kaufmann, Sozialarbeiter oder Biologe bist, ist für die allermeisten Frauen zweitrangig. Und diejenigen, die sich darum scheren, solltest Du getrost ignorieren, denn sie sind bei der Partnersuche nicht von ihren Gefühlen getrieben, sondern so rational, dass sie nur einen Fürsorger finden oder eine gesellschaftliche Fassade aufrechterhalten möchten.

Wenn Du den Anspruch an Dich stellst, viel Geld zu verdienen, dann frage Dich lieber, woher diese Werte stammen. Es ist eben das, wodurch Dich selbst bewertest. In unserer Gesellschaft wird es z.B. Männern anerzogen, sich durch ihre Arbeit zu definieren, anstatt durch das, was sie wirklich ausmacht. Doch ist das wirklich gesund? Ich sage Nein, denn sie nutzen ihr Geld dafür, um sich gezielte Höhen zu verpassen, um sich von ihrem Job abzulenken, der ihnen keinen Spaß macht, und um ihre Frau mit Geschenken und einem teuren Lebensstil ruhigzustellen, weil sie weder Zeit noch gute Laune mit nach Hause bringen, wenn sie in einem Job tätig sind, der nur gut bezahlt wird, sie aber unglücklich macht.

Rat # 3: Liebe es zu polarisieren.

Als ich 18 war, war es mir sehr wichtig, bei anderen einen guten Eindruck zu hinterlassen. Dafür habe ich hier und da Abstriche gemacht und habe meine Meinung für mich behalten, wenn ich nicht der gleichen Ansicht war wie andere. Ich habe zugelassen, dass Leute meine Grenzen überschreiten und Dinge tun, die ich selbst nicht gutheiße. Ich habe mich verstellt, um ihnen zu gefallen.

Rückblickend habe ich viel Zeit mit Leuten verschwendet, die ich damals gar nicht gut fand und heute nicht mehr in meiner Nähe haben wollte. Deshalb bin ich inzwischen deutlich direkter, authentischer und ehrlicher geworden. Ich versuche nicht mehr, anderen zu gefallen, die meine Werte nicht teilen. Ich verstecke nicht mehr, wer ich wirklich bin. Und umgekehrt toleriere ich es auch nicht länger, wenn andere gegen meine Werte verstoßen.

Zwar mache ich keine Szene und fange auch keine Debatte mit diesen Personen an, denn das wäre in meinen Augen der falsche Weg. Doch ich entferne mich von ihnen und verbringe meine Zeit lieber mit Leuten, die meine Werte teilen.

Rat # 4: Höre auf, andere verändern zu wollen.

Als ich jünger war, habe ich häufig versucht, anderen meine Werte aufzudrücken und ihnen zu erklären, warum ihre Werte doch „schlecht“ seien. Damit habe ich mir alles andere als einen Gefallen getan, denn kaum jemand gibt seine Werte deshalb auf. Sie sind schließlich das, worauf er sein gesamtes Leben aufgebaut hat und woran er tief und fest glaubt. Diese zu verändern, würde sein Leben von Grund auf erschüttern, und vieles, von dem er überzeugt ist, müsste er dann überdenken.

Manche Menschen sind bereit dafür, andere nicht. Eine Veränderung muss von jedem selbst ausgehen, doch wenn man versucht, einem anderen die eigenen Werte aufzudrängen, ohne dass er bereit ist, seine in Frage zu stellen, dann endet dies nur in einem Konflikt und keiner hat etwas davon.

Deshalb habe ich mir angewöhnt, nicht mehr über die Werte anderer zu urteilen oder sie verändern zu wollen. Sie sind das, was sie gelernt haben und woran sie glauben. Leben und leben lassen ist meine Devise geworden, und damit fahre ich viel gesünder. Nur wenn jemand aktiv auf mich zugeht oder nach meiner Hilfe und Meinung fragt, beginne ich, ihm seine Werte vor Augen zu führen.

Rat # 5: Höre auf, alles zu idealisieren.

Früher dachte ich, es gäbe nichts Wichtigeres, als endlich zu wissen, was ich studieren und welchen Berufsweg ich einschlagen soll. Außerdem dachte ich, nachdem die Beziehung mit meiner ersten Freundin gescheitert war, dass ich nie wieder eine wie sie finden würde und dass ich so schnell wie möglich wieder eine tolle Freundin bräuchte, um nicht eines Tages alleine zu enden.

Mit Anfang 20 habe ich allem deutlich mehr Bedeutung zugewiesen, als es verdiente. Schlussendlich hat meine Studienwahl zu einem völlig anderen Beruf für mich geführt, als der Weg, den ich einschlug, es vermuten ließ. Ich schreibe und coache, und es macht mich unfassbar zufrieden. Auch wenn mich viele für verrückt erklären, weil ich mit meinem Masterabschluss nicht in der freien Wirtschaft in einem „vernünftigen“ Unternehmen tätig bin, bin ich deutlich zufriedener als meine Studienkollegen, die es sind.

Nach meiner Trennung hatte ich noch einige weitere Freundinnen und tolle Erlebnisse mit Frauen, die ich allesamt nicht missen möchte. Im Nachhinein war die Trennung von meiner ersten Freundin also alles andere als etwas Schlechtes.

Ich bin gereift und habe Erfahrungen gemacht, die mich zu dem werden ließen, der ich heute bin. Und genau das ist das Leben: das, was passiert, während wir damit beschäftigt sind, Pläne zu schmieden, um es mit den Worten John Lennons auszudrücken. Pläne, die sich sowieso so gut wie nie realisieren. Statt also zu versuchen, Deinem Leben mit jungen Jahren eine finale Richtung zu geben, lerne es lieber, Dich mit der Ungewissheit über Deine Zukunft anzufreunden und Chancen wahrzunehmen, die sich auf Deinem Weg ergeben, der Dein Leben ist.

Das Ausmaß Deiner Entscheidungen ist deutlich kleiner, als Du es Dir ausmalst, also nimm Dich selbst nicht ganz so ernst.

Rat # 6: Lass Dich intrinsisch und nicht extrinsisch motivieren.

Mit 20 habe ich meine Wege danach ausgerichtet, was ich damit mal alles erreichen kann. Mit einem Job, der gut bezahlt wird, kann ich mir auch viel leisten. Mit einem tollen Körper, kann ich bessere Frauen anziehen. Mit den neuesten Trends kann ich vor anderen glänzen und so deren Bestätigung erhalten.

Damals habe ich also externen Dingen viel Bedeutung zugemessen und mein Leben danach ausgerichtet, diese Dinge zu erreichen, weil ich damit mein Bedürfnis nach Bestätigung und Wertschätzung stillen wollte. Man nennt diese Form der Motivation extrinsisch, weil man sich durch Externes motivieren lässt.

Über die letzten Jahre habe ich größtenteils eine intrinsische Motivation entwickelt, was bedeutet, dass ich mich von innen heraus motiviere. Ob ich mit meinem Job viel Geld verdiene oder einen tollen Körper habe oder vor anderen glänzen kann, interessiert mich heute kaum noch. Vielmehr ist es mir wichtig geworden, nach meinen eigenen Standards zu leben und mein Leben selbstbestimmt zu führen. Denn wenn wir uns extrinsisch motivieren lassen, dann legen wir unser Leben in die Hände von anderen, und nur indem wir diese externen Zustände erreichen, fühlen wir uns gut. Dafür nehmen wir aber in Kauf, nicht wirklich das zu tun, was wir tun wollen, was langfristig dazu führt, dass wir uns nicht mehr gut fühlen.

Rat # 7: Höre auf, Dich mit anderen zu vergleichen.

Wenn wir jung sind, dann ist unser Bedürfnis nach Akzeptanz und Wertschätzung deutlich größer, als wenn wir älter sind. In unserer Jugend wollen wir cool sein. Wir wollen, dass andere zu uns aufblicken und uns sagen, wie toll wir doch sind, und dafür sind wir bereit, einiges in Kauf zu nehmen. Wir jagen jedem Trend hinterher, trinken um 5 Uhr morgens warmes Bier, wenn wir mit unseren Jungs am Terminal warten, bevor der Flieger in den Sommerurlaub startet, und vergleichen unsere Freundin und alles, was wir erreicht haben, mit dem, was unsere Freunde haben.

Je älter Du wirst, desto mehr erkennst Du die Belanglosigkeit dieser Dinge. Du folgst nicht mehr jedem Trend, sondern entwickelst immer mehr Deine eigene Persönlichkeit. Du trinkst nicht mehr warmes Bier um 5 Uhr morgens, weil Du im Flugzeug nicht besoffen sein musst und auch weil Du einfach keine Freude daran hast, warmes Bier zu trinken. Doch viel wichtiger ist, dass Du es auch deshalb nicht tust, weil es für Dich weniger Wert besitzt, dass Dich andere cool finden. Auch Dein Date oder Partner muss jetzt nicht mehr der heißeste sein, für den Dich alle anderen beneiden.

Du erkennst umso mehr, je älter Du wirst, welche Dinge wirklich einen Beitrag zu Deiner Zufriedenheit leisten und welche nicht, und ein wichtiger Schritt auf diesem Weg ist es aufzuhören, Dich mit anderen zu vergleichen, und Dich stattdessen einzig und allein auf Dich zu fokussieren.

Gerade wenn wir erst am Anfang des Erwachsenenalters stehen, überbewerten wir das Ausmaß unserer Entscheidungen. Auch unser Streben, für alles im Leben einen Plan zu haben, und das bereits in jungen Jahren, schadet uns mehr, als dass es uns hilft, da wir die allermeisten unserer Pläne sowieso über den Haufen werfen. Deshalb lerne, alles von einer lockereren Seite zu sehen und die Dinge nicht allzu ernst zu nehmen. Letzten Endes sind wir nur ein kleiner Punkt auf einem Planeten in einem Universum in einer unendlichen Anzahl an Universen.

Und wenn Du noch viel mehr aus Deinem Leben machen willst, dann trage Dich hier unten für meinen kostenlosen Email-Kurs ein, und ich werde Dir zeigen, wie Du die Ketten sprengst, die Dich in Deinem Potenzial limitieren und wie Du Dein Ding durchziehst und mehr Erfolg und Zufriedenheit erfährst.

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Die Kunst Dein Ding durchzuziehen
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